Pinkfarbene Blüte neben einem offenen Notizbuch und einem schwarzen Stift
Mein Buch entsteht.
Titel noch offen · Atmosphärisches Motiv mit KI erstellt · Atmosphärisches Motiv mit KI erstellt.
Ein persönliches Buch

Mein Leben.
In meinen Worten.

Beim Schreiben schaue ich zurück, auf mein Leben heute und auf das, was ich mir für die Zukunft wünsche. Auf Arbeit, Familie und Partnerschaft – und auf meinen Platz darin.

Es entsteht ein persönliches Buch über Erfahrungen und Fragen, die mich begleiten. Kapitel für Kapitel.


In Arbeit · Veröffentlichung noch offen
Die Frau, die ich war

Ein Blick auf die Erfahrungen und Beziehungen, die mich geprägt haben.

Die Frau, die ich geworden bin

Mein Leben heute: die Rollen, die ich ausfülle, und das, was mir darin wichtig geworden ist.

Die Frau, die ich noch werden möchte

Eigene Wünsche, neue Möglichkeiten und die Frage, welchen Raum ich mir selbst geben möchte.

Leseproben

Ein Blick ins Buch

Zwei Ausschnitte aus meinem entstehenden Buch. Aus dem aktuellen Manuskript – der Text entwickelt sich weiter.

01 / TEIL IUnd irgendwann stand ich obenAus Kapitel 1 · Eigentlich habe ich alles

Vielleicht ist das Problem auch gar nicht, dass etwas fehlt.

Vielleicht liegt es darin, dass mir so lange etwas vor mir lag.

Ein Ziel.
Ein nächster Schritt.
Etwas, auf das ich hinarbeiten konnte.

Ich wusste ziemlich früh, dass ich beruflich etwas erreichen wollte.

Ich wollte Verantwortung.
Ich wollte Einfluss.
Ich wollte gutes Geld verdienen.
Ich wollte unabhängig sein.

Und irgendwann wollte ich diese eine Position.

Abteilungsleiterin.

Von unten betrachtet war dieser Berg ziemlich groß.

Ich konnte ihn sehen.
Ich wusste, wo ich hinwollte.

Also bin ich gelaufen.

Jahr für Jahr.
Schritt für Schritt.

Und irgendwann stand ich oben.

Mit 35 war ich im Grunde dort, wo ich immer hinwollte.

Und natürlich war ich stolz.

Nur bleibt man erstaunlich kurz damit beschäftigt, auf einem Gipfel zu stehen und die Aussicht zu genießen.

Irgendwann schaut man sich um.

Und entdeckt den nächsten Berg.

Plötzlich denke ich:

Eigentlich müsste ich noch mehr Einfluss haben.
Eigentlich müsste ich noch mehr gestalten können.
Eigentlich müsste man mich stärker wahrnehmen.
Eigentlich müsste die Reise doch weitergehen.

Nur weiß ich zum ersten Mal nicht, wohin.

Und vielleicht noch schlimmer:

Ich weiß nicht, ob sie überhaupt weitergehen kann.

Ich habe nie studiert.

Und irgendwo in meinem Kopf existiert deshalb eine Grenze.

Vielleicht ist sie real.
Vielleicht habe ich sie selbst gezogen.
Vielleicht interessiert sie außer mir überhaupt niemanden.

Ich weiß es nicht.

Ich weiß im Moment erstaunlich vieles nicht.

Und vielleicht ist genau das die Situation, in der ich mich kurz vor meinem vierzigsten Geburtstag befinde.

Ich habe so viele Jahre damit verbracht, irgendwohin zu kommen, dass ich mir nie besonders viele Gedanken darüber gemacht habe, was passiert, wenn ich tatsächlich dort ankomme.

Vielleicht liegt das Problem mit erreichten Zielen genau darin.

Irgendwann hören sie auf, Ziele zu sein.

Sie werden Dienstag.

Und dann steht man da.

Mit allem, was man einmal haben wollte.

Und fragt sich:

War das hier eigentlich der Gipfel – oder habe ich einfach nur vergessen, mir ein neues Ziel zu suchen?

02 / TEIL IIEin Raum, in dem ich bleiben möchteAus Teil II · Platz für mein Leben

Ich hätte gerne wieder mehr Wärme im Raum, Kerzen und ausgewählte Dekoration. Wenn ich mir das vorstelle, sehe ich mich dort mit einem Glas Rotwein sitzen. Ein paar Snacks, Oliven, Musik. Vielleicht unterhalten wir uns einfach. Vielleicht schauen wir einen Film und können dabei alle bequem liegen oder sitzen, ein bisschen kuscheln.

Eigentlich ist es das, was wir im Urlaub gerne machen. Wir nehmen uns Zeit, setzen uns schön hin und genießen, wo wir gerade sind. Ich möchte das auch zu Hause können, im Wohnzimmer oder auf der Terrasse. Gerne dort sein. Ohne dass mir als Erstes das Durcheinander auffällt oder ich mich auf dieser Couch nicht richtig wohlfühle.

Im Badezimmer habe ich inzwischen eine erste Ahnung davon. Ich freue mich morgens, wenn ich hineinkomme, und abends genauso. Die Dinge sind sortiert. Unter dem Spiegel und neben der Badewanne stehen ein paar dekorative Akzente. Ich habe ein kleines Posterbild aufgestellt. Es sind überschaubare Veränderungen, aber sie machen mich richtig glücklich.

Ein schöner Teppich fehlt mir dort noch. Neue Handtücher möchte ich auch. Das werde ich nach und nach angehen. Schon jetzt denke ich daran, im Herbst wieder öfter in die Badewanne zu steigen. In den letzten Jahren habe ich sie, wenn überhaupt, nur sehr selten benutzt.

Der Rest des Hauses ist noch nicht so weit. Der Kleiderschrank, Milas Zimmer, das Wohnzimmer: Es gibt genug zu tun. Aber morgens stehe ich im Bad und freue mich über einen Raum, den ich jeden Tag benutze. Ich sehe mein kleines Bild und die freie Ablage. Und ich bekomme Lust, später wiederzukommen, mir Wasser einzulassen und eine Weile zu bleiben.

Meine Motivation

Warum ich dieses Buch schreibe

Mein Leben ist voll. Ich trage beruflich Verantwortung, bin Mama und Partnerin, organisiere unseren Alltag und habe viele Ideen für das, was ich noch machen möchte.

Vieles davon macht mir Freude. Trotzdem merke ich, wie schnell meine eigenen Gedanken warten müssen. Bis etwas erledigt ist. Bis es ruhiger wird. Bis irgendwann Zeit übrig bleibt.

Auch das Schreiben habe ich immer wieder verschoben. Dabei wünsche ich mir genau diese Zeit: um meinen Gedanken nachzugehen und herauszufinden, was mich beschäftigt. Im Alltag komme ich oft schon zur nächsten Aufgabe, bevor ich einen Gedanken zu Ende gedacht habe.

Deshalb entsteht dieses Buch.

Ich möchte verstehen, was mich geprägt hat. Welche Vorstellungen von einem guten Leben ich übernommen habe. Welche Entscheidungen sich heute noch richtig anfühlen und wo sich meine Wünsche verändert haben.

Dabei schaue ich auf die verschiedenen Seiten meines Lebens: Arbeit, Familie, Partnerschaft, Kreativität und die Zeit, die ich für mich selbst brauche. Diese Themen hängen zusammen. Wenn eines viel Raum einnimmt, bleibt für anderes weniger übrig. Ich versuche herauszufinden, wie ich damit umgehen möchte.

Je näher mein 40. Geburtstag rückt, desto häufiger frage ich mich auch, was noch kommen darf. Welche Ideen möchte ich verfolgen? Was will ich ausprobieren? Und wofür möchte ich mir künftig bewusst Zeit nehmen?

Das Buch gibt mir einen Anlass, bei diesen Fragen zu bleiben.

Ich schreibe über die Frau, die ich war, die Frau, die ich geworden bin, und die Frau, die ich noch werden möchte. Manche Zusammenhänge erkenne ich erst beim Erzählen. Andere Fragen bleiben offen. Beides darf in diesem Buch seinen Platz haben.

Vielleicht findet sich später jemand in meinen Erfahrungen wieder. Eine Frau, die ebenfalls viel Verantwortung trägt, ihr Leben liebt und trotzdem eigene Wünsche hat, denen sie mehr Aufmerksamkeit schenken möchte.

Der Anfang ist für mich ganz persönlich: Ich nehme mir Zeit, meine eigene Geschichte anzusehen – und zu überlegen, wie ich sie weiterschreiben möchte.