Zum vierten Mal im Eden Roc. Uns fällt wohl einfach nichts Besseres ein.

Es gibt noch so viele Orte auf meiner Liste. Und trotzdem sind wir dieses Jahr zum vierten Mal im Eden Roc Cap Cana in der Dominikanischen Republik gelandet.
Man könnte jetzt sagen, wir müssten bei der Urlaubsplanung etwas kreativer werden.
Aber es hat eben auch etwas, irgendwo anzukommen und sich schon auszukennen. Zu wissen, wo man morgens frühstücken möchte. Welche Wege wohin führen. Wo man abends gerne essen geht. Und zwischendurch Menschen wiederzusehen, die man aus vergangenen Aufenthalten kennt.
Für mich beginnt der Urlaub dadurch ein Stück schneller.
Ankommen, ohne erst alles herausfinden zu müssen
Ich entdecke gerne neue Orte. Trotzdem genieße ich es, im Urlaub auch einmal weniger entscheiden und organisieren zu müssen.
Im Eden Roc und in der Marina kennen wir uns inzwischen gut aus. Wir müssen uns nicht erst orientieren und können auf vieles zurückgreifen, das uns schon bei den vergangenen Reisen gefallen hat.
Das Hotelgelände ist recht groß. Wir hatten einen Buggy und waren damit sehr flexibel unterwegs. So konnten wir die verschiedenen Bereiche gut erreichen und auch einmal den Golfplatz erkunden.
Schon praktisch, wenn selbst der Weg durchs Hotel ein kleiner Ausflug sein kann.

Zum ersten Mal im Oceanfront-Bungalow
Bei unseren bisherigen Aufenthalten hatten wir immer eine kleine Villa mit eigenem Pool. Diesmal haben wir zum ersten Mal einen Oceanfront-Bungalow ausprobiert.
Der Bungalow und der Ausblick waren wirklich schön. Die Terrasse mit den Liegen, dem Whirlpool und dem Meer direkt davor macht schon etwas her. Und der Sonnenaufgang vor der eigenen Terrasse ist ein Anblick, den ich gerne mitnehme.
Nach diesem Urlaub kann ich aber auch sagen: Sollten wir wiederkommen, würde ich wieder eine kleine Villa wählen.
Die Wellen waren nachts ziemlich laut. Außerdem war die Luftfeuchtigkeit extrem hoch – auch im Bungalow. Dadurch fühlte sich das Bett leicht feucht an. Das war für mich ein kleiner Minuspunkt.
So schön der direkte Meerblick ist: Für mein Wohlgefühl würde ich beim nächsten Mal die Poolvilla vorziehen.


Warum wir ohne Verpflegungspaket buchen
Essen spielt in unserem Urlaub eine große Rolle. Wir buchen trotzdem bewusst ohne Verpflegungspaket und entscheiden selbst, wo wir essen möchten.
Schon bei unserem ersten Besuch haben wir festgestellt, dass die Verpflegungskosten im Hotel recht hoch sind. In der Marina gibt es aus unserer Sicht sehr gute Restaurants, in denen wir deutlich günstiger essen konnten.
Deshalb nutzen wir beides: die Restaurants im Hotel und die Auswahl am Hafen. Das gibt uns mehr Flexibilität und schont gleichzeitig den Geldbeutel.
Die Fahrt in die Marina dauert knapp 15 Minuten. Das war für uns kein Problem; das Hotel bietet einen Shuttle dorthin an.
Bei einem unserer abendlichen Besuche war es dort ausgesprochen ruhig. Wir waren in der Nebensaison da, sind am Hafen entlangspaziert und haben anschließend einen richtig schönen Restaurantabend verbracht. Viel Trubel war an diesem Abend nicht. Für gutes Essen und einen entspannten Abend hat es sehr gut gepasst.


Ein Geburtstag mit den Füßen im Sand
Ein besonderes Highlight war das Beachdinner zum 75. Geburtstag meines Schwiegervaters.
Der gedeckte Tisch im Sand, die Lichterketten zwischen den Palmen und das Meer direkt daneben waren eine wunderschöne Kulisse. Dazu war das Essen sehr lecker und der Service an diesem Abend klasse. Ein wirklich gelungenes Geburtstagsdinner, das uns in Erinnerung bleiben wird.
Den Service am Beach haben wir insgesamt als gut erlebt. Besonders herausgestochen ist für mich dieser Geburtstagsabend.

Zwischen Liege, Massage und Ausflug
Strand, Pool und Spa gehören für mich hier einfach dazu. Normalerweise kümmern wir uns ziemlich früh um Massagetermine und planen den Urlaub gerne ein bisschen darum herum. Diesmal hat es etwas länger gedauert, bis wir uns die erste Massage gegönnt haben.
Ganz ohne Unternehmungen blieb es aber auch bei diesem Aufenthalt nicht.
Im El Dorado waren Luisa, Marian und Mila für die Zipline ausgerüstet. Karolina, Marcel und ich hatten im Park auch Zeit für Cocktails. Auf einem anderen Ausflug waren Mila, Marcel und Marian beim Hochseeangeln unterwegs.
Die Fotos erzählen ziemlich gut, wie unterschiedlich einzelne Urlaubstage aussehen können. Mal gibt es etwas zu erleben, mal reicht der Blick von der Liege aufs Meer vollkommen aus.



Kommen wir ein fünftes Mal?
Das weiß ich im Moment tatsächlich nicht.
Wir hatten vor einiger Zeit ein Kontingent gekauft, das wir über mehrere Urlaube nutzen konnten. Mit diesem Aufenthalt ist es aufgebraucht. Damit überlegen wir für die nächsten Reisen noch einmal neu.
Ich finde es hier wunderschön. Gleichzeitig möchte ich in den kommenden Jahren mehr von der Welt sehen. Dafür werde ich auch wieder Orte wählen, an denen ich noch nicht weiß, wo es zum Frühstück geht.
Dieser vierte Aufenthalt hat mir noch einmal gezeigt, wie angenehm es sein kann, an einen vertrauten Urlaubsort zurückzukehren. Aber eben auch, dass man selbst beim vierten Mal noch herausfindet, was beim nächsten Besuch besser zu einem passen würde.
In unserem Fall: wieder eine kleine Villa mit eigenem Pool.

Wie ist das bei euch?
Habt ihr ein Hotel oder einen Urlaubsort, an den ihr immer wieder zurückkehrt? Was zieht euch dorthin – und wann wird die Neugier auf etwas Neues größer?
Und bei der Unterkunft: Würdet ihr den direkten Meerblick wählen oder lieber eine Villa mit eigenem Pool?
Schreibt mir gerne unter dem dazugehörigen Instagram- oder TikTok-Beitrag.